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Was bedeuten DX, EF-S, DC, Di II beim Objektiv?

by on Nov.14, 2014, under Grundlagenwissen Fotografie

Digitale Spiegelreflexkameras gibt es auch mit kleinerem Sensor (APS-C) als klassische 35mm-Spiegelreflexkameras (Vollformat).

Daher haben die Hersteller Objektive entwickelt, die mit einem kleineren Bildkreis nur diese kleineren Sensoren ausleuchten und damit meist kleiner und günstiger herzustellen sind.

Leider haben sich fast alle Hersteller eigene Abkürzungen für APS-C-Objektive mit kleinerem Bildkreis ausgedacht. Vor dem Kauf sollte man sich unbedingt informieren, was die Abkürzungen DX, EF-S, DC und Di II bezeichnen und ob die eigene Kamera dazu kompatibel ist:

Nikon DX

DX ist Nikons Name für APS-C. Die DX-Nikkors können auch an FX-Kameras montiert werden, haben dort aber dunkle Ränder, außer man begrenzt den Bildausschnitt wie an DX-Kameras.

Kameras mit Nikon-1-Sensor haben Objektive mit CX-Anschluss.

Canon EF-S

Canon nennt APS-C-Optiken EF-S. Sie dürfen nicht an 35mm-Kameras mit EF-Bajonett angeschlossen werden, da manche in den Spiegelkasten hereinragen können.

EF-M ist der Anschluss für Canons M-Kameras mit kleinerem Auflagemaß.

Sigma DC

Bei Sigma-Objektiven steht DC für die APS-C ausleuchtenden Optiken, während DG (oder nichts, bei älteren Optiken) für den 35mm-Bildkreis steht.

DN kennzeichnet Objektive für spiegellose Digitalkameras.

Tamron Di II

Tamron hat es kompliziert gemacht: Während Di lediglich für „Digitally Integrated Design“ steht, erkennt man nur für APS-C Kameras gemachte Tamron-Objektive am Kürzel Di II.

Di III steht dann für Objektive für spiegellose Kameras.

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